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Informationen zur Alarmierung der Feuerwehr Roding

In der Feuerwehr Roding ist jeder Aktive mit einem Funkmeldeempfänger ausgestattet, dem sogenannten "Piepser". Diese Geräte haben den großen Vorteil, das bei einem Alarm nur die Kräfte gerufen werden müssen, welche auch wirklich für den Einsatz notwendig sind. Desweiteren muss keine Sirene mehr anlaufen, was gerade in früheren Zeiten von den normalen Bürgern in der Nacht oftmals als störend empfunden wurde. Die Aktiven begeben sich bei Alarm innerhalb von ca. zwei bis drei Minuten auf dem schnellsten Weg in die Feuerwache, wo sie ihre persönliche Schutzausrüstung anziehen und je nach Meldung die Fahrzeuge besetzen.

 

Amateurvideo zu einem Großbrand in Cham beim eintreffen des Rodinger Löschzuges, Quelle Myvideo

Die Funkmeldeempfänger sind auf mehrere "Alarmschleifen" programmiert, wobei jedem Aktiven eine bestimmte Anzahl zugewiesen wird. Diese gliedern sich in folgende Kategorien auf:

Eine Großalarmschleife, bei der sämtliche Einsatzkräfte alarmiert werden (z.B. Brände, größere Unfälle)

Eine Kleinalarmschleife, bei der ca. die Hälfte der Einsatzkräfte alarmiert werden (z.B. Ölspuren, kleinere Unfälle)

Eine Alarmschleife für die Einsatzzentrale Roding bei größeren Schadensereignissen

Eine Drehleiter/Rüstwagenschleife für überörtliche Hilfeleisteistungen

Eine Kommandantenschleife für die Führungskräfte (z.B. im Katastrophenfall) 

  

So sieht ein Funkmeldeempfänger aus. Dieses Gerät wird von den Einsatzkräften 24 Stunden am Tag bei sich getragen. Bei Alarm macht es mittels eines sehr lauten Tons und Vibrierfunktion die Einsatzkräfte aufmerksam, welche sich dann schnellstmöglich ins Feuerwehrgerätehaus begeben. Diese Geräte haben einen Stückpreis von ca. 500 Euro.

 

 

Desweiteren befindet sich am Dach des Gerätehauses noch eine Luftsirene, welche bei Katastrophenfällen die Bevölkerung warnt. Sie kann über die Einsatzzentrale in der Feuerwache ausgelöst werden.

Zur Alarmierung wird diese jedoch nicht mehr verwendet.

 

 
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