Das größte Hochwasser der letzten Jahre, bedingt durch Regen und Tauwetter, ist zum Glück vorüber und hat keine größeren Schäden angerichtet. Am Samstag war aber noch ein größerer Einsatz an der B 85 fällig, wo in der Nacht ein Retentionsteich übergelaufen war. Sechs Feuerwehren waren im Einsatz und pumpten rund vier Stunden lang das Wasser ab, in dieser Zeit war eine Vollsperrung der Bundesstraße 85 erforderlich. Die Retentionsteiche unmittelbar neben der Fahrbahn wurden bei der Verbreiterung geschaffen, um das Fahrbahnwasser aufzufangen. Sie sind so angelegt, dass Schadstoffe aufgefangen werden können und nicht ungehindert in das Grundwasser eindringen, deshalb besteht auch kein Überlauf. Dies führte dazu, dass in der Nacht zum Samstag ein Teil der Fahrbahn überschwemmt wurde. Noch in der Nacht wurde die betreffende Stelle abgesichert und dann am frühen Samstag damit begonnen, den Teich abzupumpen. Dabei waren anfangs die vier Feuerwehren Mitterdorf, Altenkreith, Neubäu und Fronau eingesetzt, später kamen noch die FFW Strahlfeld und zwei Fahrzeuge der FFW Roding hinzu. Insgesamt fünf Tragkraftspritzen und drei in Fahrzeugen eingebaute Pumpen waren eingesetzt, dazu noch eine ganze Reihe von Tauchpumpen. Im Vollbetrieb wurden dabei pro Minute an die 10000 Liter pro Minute gefördert und gegenüber in das tiefer liegende Gelände abgeleitet. Bei diesem umfangreichen Einsatz und vor allem auch wegen der vielen Schläuche, die erforderlich waren, musste eine Vollsperrung durchgeführt werden, der Verkehr wurde großräumig in Richtung Walderbach umgeleitet. Sie dauerte vier Stunden, ehe die Aktion erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Den Einsatz leitete Kreisbrandmeister Hubert Hofweber, auch Vertreter des Staatlichen Bauamtes Regensburg waren mit vor Ort. (Quelle und Bild: Mittelbayerische Zeitung)
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